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01.01.2007

Hochwasser gehört zur Hamburger Hafengeschichte

Nicht erst durch den Kinofilm Sturmflut 1962 weiß auch die jüngere Generation, wie stark Hochwasser und Sturmfluten auf die Geschichte der StadtHamburg weit über den Hamburger Hafen hinaus einwirken können. Einschneidendes Ereignis für Hamburg war die Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962, als die Hamburger Deiche brachen und in der schwersten Naturkatastrophe der deutschen Nachkriegsgeschichte 315 Menschen ihr Leben verloren.

Danach folgte der Wiederaufbau, der im wahrsten Sinne des Wortes erhöhte Schutzmaßnahmen vorsah. Doch auch diese Höhen sind zwischenzeitlich überholt und drohen bei vergleichbaren Sturmfluten nicht mehr auszureichen. Diverse Baumaßnahmen waren deshalb 2006 in Hamburg umgesetzt worden:

Für 2007 sind weitere erhebliche bauliche Eingriffe vorgesehen, so vor den St.Pauli Landungsbrücken, die - den Stadtplanern sei Dank - nach Fertigstellung auch sinnvoll für Spaziergänge entlang der Elbe genutzt werden können.

Spannend natürlich die Gezeitenveränderungen, die sich u.a. bei den Magellan-Terrassen deutlich nachvollziehen lassen. Ebbe und Flut sorgen hier täglich zwei Mal für optische Veränderungen. Die Wasserstände können aktuell abgefragt werden. Trotzdem, seien Sie in der jetzigen Zeit besonders vorsichtig und achten nicht nur auf wetterfeste Kleidung.


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