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18.02.2026

Gemeinsam im Sinne von Bibel und Koran

In diesem Jahr starten die christliche Fastenzeit und der islamische Ramadan am selben Tag. Am Aschermittwoch, dem 18.02.26 beginnt für viele Christ*innen nach den Bestimmungen der Bibel der Auftakt der vierzigtägigen Vorbereitungszeit auf Ostern; für Muslim*innen ist der Ramadan eine Zeit des Fastens, des Gebets und der geistlichen Erneuerung entsprechend dem Koran.

 

Eine gemeinsame interreligiöse Veranstaltung von evangelisch-lutherischer  Kirche und katholischer Kirche sowie dem Rat der Muslime wäre ein verbindendes Zeichen der Gemeinschaft in Zeiten von Hass und Gewalt gewesen. Aber so weit sind die Verantwortlichen in Hamburg nicht. Gedankenlosigkeit oder nur Vergesslichkeit stehen vornean; Unwilligkeit ist wohl auszuschließen?!

 

Dabei eröffneten am 07.05.11 die Vertreter der 5 Weltreligionen in Hamburg für die

  • Muslime: Dr. Zekeriya Altug, Vorsitzender der DITIB
  • Christen beider Konfessionen: Erzbischof Dr. Werner Thissen vom Erzbistum Hamburg und Propst Jürgen F. Bollmann von der Nordelb. Ev.-Lutherische Kirche
  • Hindus: Professor Dr. Ravindra Dave, ehemaliger Direktor des UNESCO-Instituts in Hamburg
  • Buddhisten: Oliver Petersen vom Tibetischen Zentrums Hamburg
  • Juden: Andreas Wancum, Vorsitzender des Förderkreises der jüdischen Josef-Carlebach-Schule

zusammen mit Vertreter*innen der Stadt im Rahmen der IGS 2013 in der Kapelle im Park in Wilhelmsburg eine Ausstellung. Danach trafen sich alle Teilnehmenden an der neu gebauten Brunnenanlage im gemeinsamen Garten. Es ginge, wenn nur der Wille vorhanden wäre!

 


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