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11.04.2019

Fokus Frohmestraße

Am 11.04.19 startete im Freizeitzentrum Schnelsen die Auftaktveranstaltung „Fokus Frohmestraße“. Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie sich das Schnelsener Zentrum in Zukunft entwickeln soll. Sowohl Politik als auch Verwaltung von der Stadt Hamburg sowie vom zuständigen Bezirksamt Eimsbüttel forderten die BürgerInnen des Stadtteils Schnelsen heraus, sich an den Planungen zu beteiligen in angebotenen Workshops, Befragungen und im Rahmen einer Online-Beteiligung. Unklar blieb die Begrenzung des Planungsgebietes

  • Frohmestraße von Oldesloer Straße bis A7-Deckel oder sinnvoller Weise bis zum Schleswiger Damm.
  • wie weit sind Bereiche der Wählingsalle einzubeziehen; ebenso Flächen der Oldesloer Straße.

Auch wurde nicht mitgeteilt und auf Nachfrage nebulös beantwortet, welche Fakten unumstößlich sind bzw. von vornherein keine Chance auf Realisierung haben: Fußgängerstraße Frohmestraße - Reduzierung der Buslinien in diesem Bereich - Fahrradweg-Verlegung in den PKW-Bereich.

 

Aber bis Anfang 2020 soll eine tragfähige Zukunftsperspektive mit realisierbaren Maßnahmen zur Stärkung des Zentrums entwickelt werden. Damit könnte das Instrument Eimsbüttel 2040 auch in Schnelsen konkreter werden. Es entwickelte sich entsprechend der Grundlage der Wachsenden Stadt als räumliches Leitbild für die Bezirksentwicklungsplanung 2014-2018 (BEP).

Gefördert wird das Vorhaben durch eine am 12.12.2017 beschlossene Globalrichtlinie des Senats. Das damit entwickelte Rahmenprogramm  Integrierte  Stadtteilentwicklung  (RISE) ersetzt bisherige Hamburgischen Stadtteilentwicklungsprogramme sowie Bund-Länder-Städtebauförderungen. Empfänger der Fördermittel können natürliche und juristische Personen  des  Privatrechts und  des öffentlichen  Rechts oder Behörden sein. Für Schnelsen ist es die StEG = Stadtteil-EntwicklungsGesellschaft.

Wesentliche Voraussetzung für die Förderung durch RISE ist die Finanzierung  des  Projekts  durch  die  beteiligte Dienststelle, hier durch das Bezirksamt Eimsbüttel. Der Nachweis ist in Form eines konkreten Kosten- und Finanzierungsplans dem Förderantrag beizufügen. Daran scheint das Bezirksamt noch zu arbeiten!

 


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