

Heute vor 80 Jahren begannen die "Nürnberger Prozesse" zur Verfolgung von NS-Kriegsverbrechen mit dem Verfahren gegen 24 führende Kriegsverbrecher. Damals gab es noch keinen internationalen Strafgerichtshof, auch fehlte eine Definition für einen Genozid.
Selbst Vorgaben für ein angemessenes Strafmass bei Taten WELTKRIEG und HOLOCAUST waren nicht vorhanden - alles war juristisches Neuland. Doch eines war eindeutig, wenn auch von vielen Deutschen verdrängt: Es waren wir Deutschen!
Deshalb war notwendig, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, im Ausland wie im Binnenland und dort besonders! Deshalb waren rund 250 Journalisten bei den Prozessen zugelassen. Sie berichteten ab dem Prozessauftakt am 20.11.1945, wie führende Nazis zur Rechenschaft gezogen wurden.