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18.12.2017

Erinnerung an Jüdische KünstlerIn

Wenn die Behörde für Kultur und Medien zustimmt, werden zwei Grünflächen rund um die Grindelhochhäuser zu Parkanlagen mit eigener Bezeichnung:



  1. Der vorgesehene Paul-Abraham-Park zwischen Oberstr. 10 und 18 soll nach dem Operettenkomponisten Paul Abraham (1892-1960) benannt werden. Bis 1933 galt er als der König der Operette im damaligen Deutschen Reich und Österreich. Bis zu seinem Tod lebte er in einem Eckhaus an der Klosterallee. Dort weist eine Gedenktafel auf ihn und seine musikalischen Werke von Operette („Die Blume von Hawaii“) bis Gassenhauer („Mausi, süß warst du heute Nacht“).


  2. Der zukünftige Eva-Hesse-Park wird zwischen Hallerstraße und Brahmsallee liegen.

    An Eva Hesse (1936-1970) erinnert an ihrem Geburtshaus Isestraße 98 eine Gedenktafel daran, dass sie 1938 mit zwei Jahren in einem Kindertransport nach Holland geschickt wurde und 1939 in die USA emigrieren mußte. Eva Hesse gilt als eine der bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen und arbeitete überwiegend mit Naturkautschuk, Glasfaser und Polyester.


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