

Der Hamburger Hafen ist der größte in der Bundesrepublik Deutschland und drittgrößter Seehafen Europas. Dort wird eine Vielfalt von Waren umgesetzt. Doch nicht immer kommt die Ware an, die auf den Behältern - überwiegend Containern - notiert ist. So soll laut aktueller Tagespresse im März 2026 ein Container aus Ecuador Hamburg erreicht haben. Bei der Kontrolle durch das Hafensicherheitszentrum (HSZ) fand man als erwarteter Ware aus Südamerika statt deklarierter Bananen rund 1.600 Kokain-Pakete, die je ein Kilogramm des weißen Pulvers enthielten. Der Wert soll bei rund 30 Mio. € liegen.
Am 30.10.23 fand in Hamburg ein Hafensicherheitsgipfel von zuständigen Behörden des Bundes und der Stadt Hamburg sowie von Teilnehmenden der Hafenwirtschaft und Schifffahrt (insbesondere Verbände, Terminalbetreiber und Reedereien) statt, auf dem in einer Abschlusserklärung die Einrichtung eines institutionsübergreifenden Hafensicherheitszentrums (HSZ) beschlossen wurde.
Ziel dieser neuen Dienststelle ist ein besserer Informationsaustausch mit der Hafenwirtschaft sowie die effektivere Zusammenarbeit der für die Rauschgiftbekämpfung und Hafensicherheit zuständigen Strafverfolgungs- und Kontrollbehörden. Das sind insbesondere die Polizei Hamburg (Landeskriminalamt und Wasserschutzpolizei), der Zoll (Hauptzollamt und Zollfahndungsamt Hamburg) sowie die Hamburg Port Authority (HPA).