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30.09.2018

4 Exzellenz-Cluster für Uni Hamburg

Die Universität Hamburg macht eine  gewaltigen Sprung nach vorn. Denn sie konnte sich im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern mit vier Cluster-Initiativen durchsetzen. Erfolgreich waren

  • "Climate, Climatic Change and Society", Klimaforschung mit Fragen wie: Ist es möglich, die Erderwärmung auf zwei Grad oder besser noch 1,5 Grad Celsius zu begrenzen – und wenn ja, wie? Beteiligte Fakultäten: Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Fakultät für Geisteswissenschaften. Beteiligte Einrichtungen: Max-Planck-Institut für Meteorologie, Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Deutsches Klimarechenzentrum, acht weitere wissenschaftliche Einrichtungen – viele davon Mitglied des KlimaCampus Hamburg.

 

  • "Advanced Imaging of Matter", Photonen- und Nanowissenschaften mit Fragen wie: Was bringt Atome dazu, sich in einer ganz bestimmten Weise zu bewegen und dadurch neue Strukturen mit besonderen Funktionalitäten zu erzeugen? Beteiligte Fakultät: Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Beteiligte Einrichtungen: Helmholtz-Zentrum Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie, European XFEL GmbH.

 

  • "Understanding Written Artefacts", Quantenphysik mit Fragen wie: Wie kann man mit Teilchenphysik und Gravitation die Entwicklung des Universums nach dem Urknall verstehen? Beteiligte Fakultät: Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Beteiligte Einrichtung: Helmholtz-Zentrum Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY.

 

  • "Quantum Universe", Manuskriptforschung mit Fragen wie: Warum müssen wir Verträge unterschreiben? Beteiligte Fakultäten: Fakultät für Geisteswissenschaften, Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Beteiligte Einrichtungen: Helmut-Schmidt-Universität, Technische Universität Hamburg, Universität zu Lübeck.

Die Universität Hamburg ist neben der Universität Bonn die einzige deutschlandweit, die mit vier bewilligten Clustern aus dem Wettbewerb hervorgeht. Die Cluster wurden in einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren aus 88 Anträgen der Endrunde ausgewählt. Die Universität Hamburg erhält in den kommenden sieben Jahren voraussichtlich (genaue Fördersummen stehen noch nicht fest) 164 Millionen Euro von Bund (75 Prozent) und Land (25 Prozent).

In der zurückliegenden Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder wurden bereits zwei Exzellenzcluster an der Universität Hamburg gefördert: das Klima-Exzellenzcluster „Integrated Climate System Analysis and Prediction“ (CliSAP) und das „Hamburg Centre for Ultrafast Imaging“ (CUI), in dem es um die Beobachtung von Atombewegungen in Echtzeit geht. Beide waren jetzt mit ihrem Folgeantrag wieder erfolgreich.

Mit der Exzellenzstrategie soll der Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig gestärkt und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert werden. Damit soll die im Rahmen der 2005 initiierten Exzellenzinitiative erfolgreich begonnene Weiterentwicklung der deutschen Universitäten durch die Förderung wissenschaftlicher Spitzenleistungen, Profilbildung und Kooperationen im Wissenschaftssystem fortgeführt werden.

Quelle: Pressemitteilung der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung


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