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St.Franziskus / Barmbek

- religiöse Orte -

Im Vergleich zu Hamburgs Hauptkirchen ist die Römisch-Katholische Kirche St. Franziskus in Barmbek noch recht jung. Aufgebaut und wieder eingeweiht wurde sie 1954 unter Einbeziehung der erhaltenen tragenden Mauern, der Empore sowie des Turmes der Vorgängerkirche, die durch den 2.Weltkrieg ausgebrannt war. In angrenzender Nachbarschaft entstand die  katholische Franz-von-Assisi-Schule mit Beobachtungsstufe, Hauptschule und Realschule.

Sie steht im Verbund mit anderen Kirchen auch außerhalb Hamburgs. Ihre Verwaltung befindet sich in Köln.

 

Bemerkenswert ist ihr Innenleben (2.Foto). So besteht die dortige Ausstattung aus nachstehenden Kunstwerken:

  • die Herz-Jesu-Statue sowie 14 Kreuzwegstationen aus Holz rechts und links an den Säulen (1954) von Georg Hörnschemeyer (1907-1983),

 

        • das Prozessionskreuz aus Holz und Silber, das Ciborium (sakrales Gefäß zur Aufbewahrung und Austeilung der Hostien) aus Emaille, Elfenbein und Gold sowie die Strahlenmonstranz (Schaugerät mit mittigem Leerraum; der bei Feierlichkeiten passend gefüllt wird) aus Gold (3.Foto) von Goldschmied und Steinbildhauer Ernst Hanssen (1907-1989),

         

        • eine aus dem 14.Jahrhundert stammende Madonnenfigur aus Holz (4.Foto) aus der Schule von Veit Stoß,

         

        • die Skulptur Christus in der Mandorla (ein mandelförmiger Heiligenschein, der Christus umgibt) sowie der Ewig-Licht-Leuchter, beide aus Bronze (5.Foto), sind Ostern 1975 von Fritz Fleer übergeben worden,

         

        • die Tabernakel-Stele, Ambo, Taufbecken und Altar aus vulkanischem Tuffstein aus der Eifel,

         

           

          • je 5 Kirchenfenster aus Dallglas links und rechts im Kirchen-Hauptschiff (7.Foto), entworfen  von Tatjana Ahlers-Hestermann nach Motiven des Sonnengesangs von Franz von Assisi,

           

          • ebenso die reichlich vorhandenen Votivtafeln (Dankes- oder Bittbilder aus Holz) rechts und links an den Säulen des Mittelganges (8.Fotos),

           

          • zwei erhaltene Chorraumfenster aus der Vorgängerbau, vor 1939 von Prof. Kamps entworfen, aber erst nach Kriegsende 1954 eingesetzt, eine Wandmalerei Franziskus entsagt allem besitzt von der Künstlerin Lucia Meiling-Eckholt (1975 / 9.Foto). Hier sollte genauer hingeschaut werden. Denn den seitliche Abschluss bilden je drei kleine Bilder und zeigen links: die Stigmatisierung des Heiligen Franz, die Legende von der Zähmung des Wolfes in Gubbio + das sogenannte Rosenwunder. Der rechte Abschluss zeigt: der Traum des Papstes von Franziskus, Franziskus und die Schöpfung + Franziskus predigt den Vögeln,

           

          • das ehemalige Altarbild aus Holz (10.Foto) von 1943 aus der ehemaligen St.Josefs Kirche in Hammerbrook mit den Themen Brotvermehrung und Hochzeit zu Khana von der Schnitzwerkstatt Seling; nunmehr in der Anbetungskapelle, vormals alte Taufkapelle,

           

           

          Vor der Kirche befindet sich im Vorgarten die Figurengruppe des Heiligen Franziskus (1.Foto), der eine Predigt mit und an Vögeln vollzieht. Sie ist aus Carrara-Marmor, von einem italienischem Künstler geschaffen  und von Eugen Block gestiftet worden.

           

           

          Adresse: Lämmersieth 38 in 22305 Hamburg-Barmbek

          Homepage:  www.st-franziskus-hamburg.de