Tatiana Ahlers-Hestermann (1919-2000) war eine vielseitige Künstlerin. Als Tochter des deutsch-russischen Künstlerehepaares Alexandra Povòrina und Friedrich Ahlers-Hestermann war es ihr quasi in die Wiege gelegt, künstlerisch erfolgreich zu sein. Dazu vielseitig, was sie mit ihrer Textilkunst, ihren Mosaiken sowie Glasfenstern und Antependien für Kirchen zeigte.
Nebenstehende Fotos zeigen eine kleine Auswahl ihrer Werke:
- Foto: Glasfenster in einem Wohnhaus in der Osterfeldstraße in Hamburg-Lokstedt
- Foto: Keramik / 1973 in der Polizeirevierwache in der Sedanstraße 30 in Hamburg-Rotherbaum
- Foto: Antependium in der Kirche St.Ansgar in der Bernadottestraße in Hamburg-Ottensen
- Foto: Tapisserie Kleines Paradies (1m x 3,5m aus Wollstoff mit Cordsamt + Leinen) / 1964 im ehemaligen Schwesternhaus im UKE
- Foto: Wandteppich Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (3,5m x 1,2m Stickerei) aus 1957 in der Schule Eduardstraße in Eimsbüttel
Das 6.Foto wurde im Forum für Künstlernachlässe aufgenommen und zeigt Tatiana Ahlers-Hestermann bei einer ihrer Textilarbeiten. Dort befindet sich auch der Nachlass der Künstlerin.
Das 7.+ 8.Foto zeigt die 10 Emporenfenster aus Dallglas in St.Franziskus in Barmbek. Weitere Fenster verteilen sich im Kirchenraum, von denen sich insbesondere das mit den Tauben mittig auf der Empore besonders hervorhebt.
1973 begann Tatiana Ahlers-Hestermann mit ersten Entwürfen. Sie mussten ornamental und kleinteilig werden, um mit den erhaltenen historischen Fenstern im Einklang zu stehen. Erst 1978 war die Finanzierung gesichert, sodass der Einbau 1979 erfolgen konnte.
Im Andachtsraum von der Seemannsmission Duckdalben in Waltershof schuf sie vier Seitenfenster in moderner farbenfroher Gestaltung (9.Foto).
Das 10. Foto zeigt eine Applikation aus Tüll, die mit vielfältiger Stickerei Die Schutzmantelmadonna (1948) abbildet und die das Kinderheim St.Elisabeth in Bergedorf 1961 erworben hatte.
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