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St. Johannis / Curslack

- Religiöse Orte -

Die Tafel des Denkmalschutzamtes hält für die St. Johanneskirche in Curslack / Vierlanden / Bergedorf fest, dass die erste Eintragung von ihrem Bestand bereits 1306 urkundlich nachweisbar ist (1.Foto). Auch diese Kirche ist eine Saalkirche (3.Foto), die 1603 fertiggestellt wurde und 1646 ein Brauthaus an der Südseite erhielt. Ebenfalls steht hier - wie bei weiteren Kirchen in Vierlanden -  der Glockenturm frei und besteht aus Holz mit einem dreistufigen Helm von 1761 (2.Foto).

Im Inneren stammt die Kanzel von 1599 und die Orgel von 1622. Das bemalte Gestühl ist von 1803 und der Barockaltar von 1688; er wurde hier 1953 aufgestellt (3.Foto) un kam aus der Harburger Dreifaltigkeitskirche (1944 bei einem Bombenangriff zerstört).

 

Auf dem Friedhof befindet sich auch das Grab der Familie Rieck. Nach ihnen ist das als Freilichtmuseum genutzte 500 Jahre alte Rieck Haus benannt; es zählt zu den ältesten erhaltenen Bauernhäusern Norddeutschlands. Hier leben und arbeiten damals zwei bis drei Generationen einer Bauernfamilie, Gesinde und Vieh unter einem großen Strohdach. 

In dessen Nachbarschaft befindet sich eine der letzten Kokerwindmühlen von etwa 1800, die letzte von mehreren Windschöpfmühlen im Bezirk Bergedorf. Diese wurde 1953 aus Ochsenwerder in das Freilichtmuseum Rieck Haus transloziert. Diese Art Mühlen waren notwendig, denn das Binnenhochwasser machte den Einwohnern zu schaffen, liegt das Gebiet doch zwischen Elbe und Bille.

Adresse: Rieckweg 2 in Hamburg-Curslack
Telefon: 040 723 11 40

Homepage:  ohne